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Neue Reanimations RichtlinienEnde 2006 haben sie die Richtlinien in Bezug auf den Reanimationszyklus wesentlich verändert. Das meiste betrifft medizinisches Fachpersonal aber es gibt auch eine wesentliche Änderung, von der jeder Kenntnis haben sollte. Und zwar wird jetzt nicht mehr 15 mal gedrückt und dann zweimal beatmet sondern 30 mal gedrückt und dann erst zwei mal beatmet. Sollten Sie also eine bewusstlose Person auffinden oder beobachten wie jemand bewusstlos zusammenbricht sollte Ihre erste Handlung sein Hilfe zu rufen. Bedenken sie dabei die fünf W-Fragen beim Anruf in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle (Tel.: 112). Die Erfahrung hat gezeigt, dass oft in dieser Situation gezögert wird und Hilfe beim Nachbarn oder Hausarzt gesucht wird. Es ist zwar nett wenn man den Rettungsdienst nicht mitten in der Nacht rausholt aber in so einer Situation ist ein Notruf das wichtigste und richtigste was sie tun können. Falls sie sich nicht trauen oder es nicht zumutbar ist die reanimationspflichitge Person auch zu beatmen sollten sie auf alle Fälle mit einer Herzdruckmassage beginnen. Eine adäquate Herzdruckmassage erhöht auch ohne eine Beatmung die Überlebenschancen des Patienten erheblich. Natürlich ist eine Herzdruckmassage in Kombination mit einer Beatmung besser denn ohne Sauerstoffversorgung fangen Gehirnzellen schnell das absterben an, was wiederum zu neurologischen Schäden führt an denen der Patient auch nach einer erfolgreichen Reanimation zu leiden haben kann. Sollten Sie unsicher sein wie man eine Reanimation durchführt ist es empfehlenswert einen Auffrischungskurs zu besuchen. Solche Kurse werden immer wieder vom Roten Kreuz und allen anderen Hilfsorganisationen angeboten und sicher auch in Ihrer Nähe. |
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